Besuch beim Bader

Zähneziehen im Mittelalter

Wie wäre es, durch die Zeit zu reisen und im Mittelalter zu leben? Burgen, Könige oder Ritter in schimmernden Rüstungen.

Leider kümmerten sich die die Menschen damals nicht um ihre Zähne - bis die Schmerzen kamen.

Wenn der Schmerz kaum auszuhalten war, haben sie angefangen, ein kleines Säckchen mit heißen Kartoffeln an die Wange zu halten. Am Ende wurden die Zähne einfach mit einer Zange gezogen - ohne Betäubung. Aua! 

Und wo wurden damals Zähne gezogen? Auf dem Markplatz. Ja genau. Dort hat das Leben im Mittelalter stattgefunden. Menschen mit Zahnschmerzen gingen zum Bader. Der Bader hatte auf dem Marktplatz seinen kleinen Stand.

Dort hat er Haare geschnitten, Wunden versorgt und Zähne gezogen! Der Bader packte seine große Zange aus und dann raus mit dem schmerzenden Zahn! Egal, ob es sich um ein kleines Loch oder um einen verfaulten Zahn handelte - der Zahn kam einfach raus.

Anders als bei einem heute, gab es aber keine Betäubung. Aua. Manchmal wurde sogar laut getrommelt und Musik gemacht, um die Schreie der Patienten zu übertönen.

Hört sich ganz schön gruselig an, nicht wahr? Zum Glück ist das heute anders...

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